BUBLA18-FINALIST: BUCH & WORT

45 Blogs stehen im Finale des Buchblog-Awards 2018! Heute stellen wir Euch Monika mit ihrem Blog Buch & Wort vor, nominiert in der Kategorie Newcomer.

Kurzvorstellung

Name: Monika Drummer
Blog: Buch & Wort
Nominiert in der Kategorie: Newcomer

Bloggt seit: April 2018
Social-Media-Kanäle zum Blog: Facebook, Instagram & Goodreads
Liest am liebsten: Belletristik, Gegenwartsliteratur

Fragerunde

Warum muss über Bücher gebloggt werden?

In unserer Gesellschaft sehen wir überall „Influencer“: Personen, die ein bestimmtes Leben vorleben und sich mit verschiedenen Marken schmücken, die dann von Zuschauern nachgekauft werden. Ich glaube, es liegt in der Natur der Menschen, dass wir in bestimmter Hinsicht jemandem folgen möchten. Wir haben so viele Möglichkeiten – da ist es manchmal angenehm, nicht aus dem gesamten Angebot entscheiden zu müssen, sondern eine gewisse Vorselektion zu haben.
Lesen erweitert unsere Horizonte. Es unterhält, informiert, bewegt und inspiriert. Und gerade deswegen finde ich es wichtig, dass es auch online Diskussionen über Bücher gibt, ein Dialog stattfinden kann, das Interesse geweckt wird und auch Möglichkeiten bestehen, sich eine eigene Meinung über die verschiedensten Themen zu bilden. Bücher formen unsere Kultur, prägen uns und genau deswegen ist es doch gerade hier unabdingbar, dass es Menschen gibt, die Bücher öffentlich zum Thema machen.

Was ist für Dich das Schönste am Bloggen? Und nervt auch mal was?

Am Bloggen ist sehr vieles sehr schön. Ich genieße es total, meine Begeisterung für Literatur ausleben zu können, Beiträge zu planen, Ideen zu sammeln und dieses übergeordnete Projekt zu haben, das mich im Alltag begleitet. Ich investiere viel Zeit in den Blog, aber es fühlt sich nicht danach an. Außerdem finde ich es toll, dass es diese „Buchblogger-Community“ gibt, dass ein Austausch besteht und man sich von vielen lesebegeisterten Menschen Lesetipps holen kann.

Wo informierst du Dich selbst über neue Bücher?

Ich lese selber sehr gerne Buchblogs und hole mir dort auch viel Inspiration. Ansonsten bin ich täglich auf Goodreads aktiv, stöbere gerne in Buchhandlungen (vor allem in das Kulturkaufhaus Dussmann habe ich mich unsterblich verliebt) und frage Freunde, was sie gerade lesen und empfehlen können.

Was macht Deinen Blog besonders?

Mein Ziel ist es, auf meinem Blog sowohl gute Buchrezensionen zu veröffentlichen, als auch diverse interessante Beiträge zum Thema Literatur und der deutschen Bücherwelt. Ich möchte noch weitere interessante Auflistungen erstellen, wie zum Beispiel meinen Beitrag „20 wichtige Bücher über Feminismus“, bestimmte Entwicklungen präsentieren (z.B. erklären, was „speed-reading“ ist oder wie Lesen überhaupt funktioniert), schöne Buchhandlungen in schönen Städten vorstellen, von Buch-Events berichten und auch persönliche Gedanken über Bücher mit meinen Lesern teilen. Ich hoffe also, mit meinen Inhalten eine gute Mischung zwischen Unterhaltung und Information zu treffen und vor allem Freude am Lesen zu vermitteln.

Wer sollte Deinem Blog folgen?

Alle, die sich für die Welt der Bücher interessieren, Lese-Tipps bekommen oder sich einfach inspirieren lassen möchten.

Welche aktuellen Trends/Tendenzen in der Buchblog-Welt findest Du spannend?

Neulich bin ich auf vorablesen.de gestoßen und fand das Prinzip ziemlich faszinierend: Rezensionen zu schreiben, dafür Punkte zu bekommen, Rezensionsexemplare zu gewinnen und sich ab einer gewissen Punktanzahl ein beliebiges Exemplar zukommen lassen zu können. Ansonsten finde ich es aber auch sehr spannend zu beobachten, über welche Kanäle, wie eben Instagram, Bücher verbreitet werden und wie viele Menschen damit erreicht werden können.

Was war Dein schönstes Buch-Erlebnis?

Da gab es viele! An Büchern hat es bei uns zu Hause nie gemangelt. Ich erinnere mich aber insbesondere daran, wie ich meine Sommerferien bei meinen Großeltern in Warschau verbracht habe. Während andere Omas vielleicht dafür bekannt sind, dass sie einen unendlich viele Süßigkeiten essen lassen, war es für mich ein absolutes Lese-Paradies. Nicht nur war und ist die kleine Wohnung meiner Großeltern bis zu den Rändern gefüllt mit Büchern sämtlicher Genres, wir unternahmen auch regelmäßige Ausflüge zu Buchhandlungen und ich durfte dort alles haben, was ich mir aussuchte. Das Glücksgefühl, nach einem Tag in der Buchhandlung mit einer großen Ausbeute nach Hause zu kommen, ist also wahrscheinlich dort entstanden und prägte alle schönen Buch-Erlebnisse danach.

Vielen Dank für das Interview! Wir drücken die Daumen!

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