BUBLA18-FINALIST: CROW AND KRAKEN

45 Blogs stehen im Finale des Buchblog-Awards 2018! Hier stellen wir Euch Mareike und ihren Blog Crow and Kraken vor, den Ihr in der Kategorie Sachbuch & Ratgeber nominiert habt.

Kurzvorstellung

Name: Mareike/Mari
Blog: Crow and Kraken
Nominiert in der Kategorie: Sachbuch & Ratgeber

Bloggt seit: 2014 politisch, seit 2016 über Literatur
Social-Media-Kanäle zum Blog: Twitter und Instagram
Liest am liebsten: Sachbücher (Feminismus, Gesellschaft, Politik), Thriller, Fantasy, Gegenwartsliteratur

Fragerunde

Warum muss über Bücher gebloggt werden?

Bücher erweitern den eigenen Horizont, auf die eine oder andere Weise. Sachbücher stillen den Wissensdurst, Romane, gleich welcher Art, zeigen uns die Geschichten von Menschen (oder anderen Wesen, Stichwort Fantasy) und wie sie mit bestimmten Situationen umgehen. Bücher können unser Leben verändern oder uns in andere Leben und Welten entführen.

Was ist für Dich das Schönste am Bloggen? Und nervt auch mal was?

Am schönsten für mich als Bloggerin sind die Rückmeldungen, die ich zu Artikeln oder Rezensionen bekomme. Wenn jemand meine Besprechung so spannend fand, dass das Buch auf der Wunschliste landet, oder ein Artikel zum Nachdenken anregte oder man sich identifizieren konnte. Da geht mir das Bloggerherz auf.
Ich nerve eher mich selbst, wenn ich zu viele Ideen für den Redaktionsplan habe, oder, wie in letzter Zeit, nicht hinterherkomme.

Wo informierst du Dich selbst über neue Bücher?

Für BookTube fehlt mir oft immer noch die Geduld. Meistens finde ich Bücher über Recherchen zu einem Thema, zuletzt wieder Feminismus. Aber auch Twitter und Instagram spielen eine nicht unerhebliche Rolle. Ich weiß, bei wem ich gute Hinweise finde. Außerdem wird mir oft etwas von Freund_innen empfohlen.

Was macht Deinen Blog besonders?

Innerhalb der Literaturblogs? Ich bespreche selten das, was gerade angesagt ist. Sicher, es gibt Ausnahmen, aber ich bin eher weniger auf den Bestsellerlisten unterwegs. Ich nehme in meinen Rezensionen und Artikeln kein Blatt vor den Mund und bin ziemlich direkt. Ich habe kein Problem damit, anzuecken. Außerdem habe ich mehrmals im Jahr Themenspecials, das habe ich bisher so noch nicht wiederentdeckt, und auch die explizite Mischung aus Politik und Literatur findet man nicht so oft.
Eine Freundin hat mir auf der Frankfurter Buchmesse 2016 den Titel „Nischenbloggerin“ gegeben, und ich denke, das passt ganz gut.

Wer sollte Deinem Blog folgen?

Wer Bücher abseits des Mainstreams entdecken möchte, kritische Beiträge zu Literatur und Gesellschaft und dabei mit meiner großen Klappe klarkommt, ist bei mir genau richtig.

Welche aktuellen Trends/Tendenzen in der Buchblog-Welt findest Du spannend?

Ich muss gestehen, dass ich keine Trends verfolge. Am Anfang meines Literaturblogs habe ich noch bei der ein oder anderen Aktion teilgenommen, aber es irgendwann wieder gelassen.
Was mir eher Sorge bereitet ist die Tendenz, dass immer mehr Buchblogger_innen aufeinander losgehen. Mal wegen wichtiger Sachen wie die eigene Position z.B. zu rechten Verlagen auf der Buchmesse, aber auch wegen banaler Dinge wie unterschiedliche Meinungen zu einem Fandom/Buch. Interessanterweise geht es eher bei letzterem oft auf eine persönliche Ebene, unter die Gürtellinie.

Was war Dein schönstes Buch-Erlebnis?

Puh, gar nicht so einfach. Aber ich muss immer an den Anfang denken: ich sitze neben meinem Opa im großen Sessel und er liest mir stundenlang Märchen vor. Irgendwann hatte er auch genug, und ich habe mir kurzerhand lesen beigebracht. Ab da war kein Buch mehr vor mir sicher.

Vielen Dank für das Interview! Wir drücken die Daumen!

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