BUBLA18-FINALIST: TRALALIT

45 Blogs stehen im Finale des Buchblog-Awards 2018! Hier stellen wir Euch Freyja, Felix und Julia vor, die mit Ihrem Blog TraLaLit in der Kategorie Newcomer dabei sind.

Kurzvorstellung

Name: Freyja Melsted, Felix Pütter, Julia Rosche
Blog: TraLaLit
Nominiert in der Kategorie: Newcomer

Bloggen seit: Juni 2018
Social-Media-Kanäle zum Blog: Twitter & Facebook
Lesen am liebsten: möglichst breit gefächert und bunt gemischt, gern genre- und länderübergreifend

Fragerunde

Warum muss über Bücher gebloggt werden?

Bücher bereichern unser Leben. Sie unterhalten, fordern und bilden.
Wir bloggen vor allem über die Übersetzungen von Büchern, da sich viele Leserinnen und Lesern eher wenig Gedanken darüber machen, was anders ist, wenn sie eine Übersetzung vorliegen haben. Wir möchten Bücherliebende für das Thema sensibilisieren und zeigen, dass die Kunst des Übersetzens eine hoch spannende und komplexe Angelegenheit ist. Ohne sie hätten wir zu einem Großteil der veröffentlichten Bücher überhaupt keinen Zugang.

Was ist für Euch das Schönste am Bloggen? Und nervt auch mal was?

Besonders schön ist es, wenn man merkt, dass die Texte gelesen und diskutiert werden. Positive (und auch negative) Rückmeldungen von Leserinnen und Lesern sind bereichernd und wichtig für uns, da wir uns noch im Anfangsstadium befinden. Nerven tut uns bislang noch nichts, aber vielleicht kommt das mit der Zeit.

Wo informiert ihr Euch selbst über neue Bücher?

Wir verfolgen die Feuilletons, weil wir wissen wollen, was dort über Übersetzungen geschrieben wird. Wir lesen auch gern andere Online-Magazine, die ähnliche Schwerpunkte haben, z. B. das Magazin Tell oder die ReLü.

Was macht Euren Blog besonders?

Unser Schwerpunkt ist recht ungewöhnlich. Bei uns stehen übersetzte Literatur und die Arbeit von Übersetzern und Übersetzerinnen im Mittelpunkt, die in anderen Blogs nur wenig gewürdigt oder gar nicht beachtet wird. Wir möchten ihrer Arbeit mehr Aufmerksamkeit schenken und zeigen, dass Übersetzungen für alle Literaturliebhaber ein hochinteressantes Thema sind.

Wer sollte Eurem Blog folgen?

Wir sind thematisch sehr breit aufgestellt. Es gibt Rezensionen, Essays, Reportagen und Werkstattgespräche. Wir schreiben über Kinderbuchliteratur, Klassiker der Weltliteratur und andere Literaturmagazine. Damit möchten wir ein möglichst diverses und großes Publikum ansprechen, gern auch Menschen, die mit Übersetzung vielleicht nicht so viel am Hut haben oder noch nie so richtig über das Thema nachgedacht haben.

Welche aktuellen Trends/Tendenzen in der Buchblog-Welt findet Ihr spannend?

Wir finden es sehr spannend zu verfolgen, welchen Stellenwert übersetzte Literatur einnimmt. Nicht nur im deutschsprachigen Raum, sondern auch weltweit, wie etwa auf dem englischsprachigen Buchmarkt – da tut sich gerade viel. Übersetzte Literatur ist dort auf den Bestsellerlisten viel präsenter als noch vor ein paar Jahren. Es werden auch immer mehr erfolgreiche, deutschsprachige Autor*innen wie Jenny Erpenbeck oder Robert Seethaler ins Englische übersetzt werden.

Was war Euer schönstes Buch-Erlebnis?

Wir haben auf unserem Blog ein Format, dass wir Meisterwerke genannt haben. Dort fragen wir Menschen, welche Übersetzungen sie besonders geprägt haben. Douglas R. Hofstadter ist zum Beispiel aus reinem Zufall eine Übersetzung eines Puschkin-Textes in die Hände gefallen, die sein ganzes Leben beeinflusst hat. Solche Geschichten sind inspirierend und zeigen, wie wichtig Bücher (und deren Übersetzungen) sind.

Vielen Dank für das Interview! Wir drücken die Daumen!

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