BUBLA19-FINALIST: DER KNAPPE BUCHBLOG

20 Blogs stehen im Finale des Bubla19 – Eure Stimmen haben entschieden, wer dabei ist. Bevor die Jury am 18. Oktober 2019 die jeweiligen Gewinner in den Kategorien Bester Buchblog und Bester Newcomer verkündet, stellen wir euch die Finalist*innen vor. Hier beantwortet Sabine vom „Knappen Buchblog“ unsere Fragen.

Kurzvorstellung & Speed-Fragerunde

Mein Name: Sabine Knapp
Mein Blog: Der knappe Buchblog
Ich bin nominiert in der Kategorie: Bester Newcomer

Hier bin ich auch zu finden: Instagram & Facebook
Ich blogge seit: Oktober 2018

Ich lese am liebsten: Gegenwartsliteratur
Dieses Buch hätte nie enden dürfen: „Dunkelgrün fast schwarz“ von Mareike Fallwickl
Das ist meine Lieblingsbuchfigur: so etwas habe ich nicht
Das sind meine Lieblingsverlage: Hier kann ich mich nicht festlegen. Es gibt so viele Verlage mit einer so tollen Auswahl. Ich finde eigentlich überall Bücher, die mich interessieren.
Hier kaufe ich meine Bücher am liebsten: In der Wagnerschen und Tyrolia in Innsbruck. Und in kleinen Buchhandlungen, wenn ich auf Reisen bin.
Diese Buchblogs/Buchkanäle sind meine persönlichen Favoriten: Blogs: Bücherwurmloch, Leseschatz & Literatwo – Binea & Du, Instagram: @nerdlounge_at, @frau_fussi & @chrisinsta.liest

Das Interview

Wie bist Du zum Buchbloggen gekommen?

Ich habe bei Stadtlesen 2018 eine Buchbloggerin kennengelernt. Sie hat mich inspiriert. Was sie macht, hat mir gefallen, also habe ich es einfach auch versucht und war sofort begeistert.

Was zeichnet Deinen Blog aus?

Meine Besprechungen sind immer 3-geteilt. So kann der Leser die reine Inhaltsangabe lesen, die über den Klappentext hinausgehen. Dann folgt eine längere Meinung meinerseits dazu und dann noch eine zusammengefasste Meinung. Meine Leser können also ganz leicht wählen, ob sie den kurzen Tipp am Ende oder die ganze Besprechung oder nur die Inhaltsangabe lesen wollen.

Was macht Dir beim Bloggen am meisten Spaß? (Und nervt auch mal was?)

Nerven tut mich nichts, das vorweg. 😀 Ich liebe diese intensive Beschäftigung mit Büchern, mit Literatur, mit fremden Ländern, Personen und deren Geschichten, mit Autoren und Verlagen und mit anderen Rezensionen. Wobei ich andere Rezensionen immer erst lese, nachdem ich meine geschrieben habe, um nicht beeinflusst zu werden.

Was ist das Besondere am Bloggen auf Deinen Plattformen?

Ich bediene einen Blog, einen Instagram Account und eine Facebook-Seite. Natürlich hängt alles zusammen und doch sind die 3 Kanäle sehr unterschiedlich. Wenn ich den Blog befülle, bin ich mit meinen Gedanken zu dem Buch alleine. Auf Instagram hat man im Handumdrehen Rückmeldungen für einen Beitrag und oft auch den direkten Austausch über das soeben gelesene. Auf Facebook geht es weniger schnell aber Reaktionen kommen auch hier und ein Austausch entsteht. Das ist für mich das Besondere. Das Bloggen eröffnet dem persönlichen Leseerlebnis einen Diskurs. Und durch die Vielzahl der Leser und die differenzierten Vorlieben, findet man für jedes Buch im Handumdrehen Menschen, die mitreden können und ihre Gedanken dazu teilen. Natürlich kommen auch immer öfter Bekannte auf mich zu und sagen mir, dass sie ein Buch gelesen haben, weil ich es empfohlen habe. Solche Rückmeldungen freuen mich riesig.

Was würdest Du Blogger-Neulingen oder jenen raten, die mit dem Bloggen über Bücher anfangen wollen?

Einfach mal anfangen und schauen wohin einen die Reise führt. Instagram würde ich auf jeden Fall mit ins Boot nehmen. Die Bookstagram-Community ist einfach unbezahlbar. Es ist so ein positiver und freundlicher sogar herzlicher Umgangston miteinander. Hier lernt man automatisch viel dazu, was das Bloggen angeht.

Welche Buch- bzw. Lese-Trends findest Du momentan spannend?

Schwierige Frage. Ich habe das Gefühl, dass das Bild der Frau in den Büchern verändert wird. Aber wie kann ich hier von einem Trend sprechen, wenn ich bedenke wie winzig klein der Anteil der Bücher ist, den ich lese, im Vergleich zu den jährlichen Neuerscheinungen. Also in den Büchern, die ich persönlich zuletzt gelesen habe, wurden häufig Frauen in verschiedenen Lebensphasen – sagen wir – ehrlicher dargestellt, als dies vielleicht früher der Fall war. Und demzufolge verändert sich auch das klassische Bild des Mannes in diesen Romanen.

Was war Dein schönstes Buch-, Lese-, Verlags- oder Autor*innen-Erlebnis?

Ich habe meine Diplomarbeit über Uwe Timm geschrieben und all seine Bücher gelesen. Als ich ihn kurz danach persönlich getroffen habe, konnte ich es fast nicht glauben. Ich war so aufgeregt. Da war ich natürlich noch ein bisschen jünger. 😀 Aber nach wie vor sind es die Begegnungen mit Autoren, die für mich zu ganz besonderen Erlebnissen werden.

Vielen Dank für das Interview! Wir drücken die Daumen!

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